Interview mit dem „Chef-Flüsterer“
22. April 2015

Interview im Journal der Rhein-Zeitung vom 18.04.2015 von Michael Defrancesco mit Martin Uhl, dem „Chef-Flüsterer“, über gute Führung und Führungs-Training im Spannungsfeld zwischen Mitarbeitern, Kunden, Kapitalgebern und Gesellschaft.

Herr Uhl, ist es einfach, Führungskräfte zu trainieren? Hören die Ihnen zu?

Das ist eine Kernfrage, ja. Führungskräfte sind zuerst einmal Menschen, die schon sehr vieles richtig gemacht haben in ihrem Leben. Sonst wären sie nicht erfolgreich und gar nicht in eine leitende Position gekommen. Aber gleichzeitig stehen sie vor einem Problem: Sie bekommen aus ihrem Umfeld kein Feedback mehr, das ehrlich gemeint ist. Es heißt nicht umsonst: „An der Spitze wird es einsam.“ Ist ja auch logisch: Die Mitarbeiter sind vom Chef abhängig – da fehlt es natürlich an der nötigen Offenheit, mit dem Vorgesetzten umzugehen. Aber auch Führungskräfte müssen sich weiterentwickeln und geschützte Räume bekommen, in denen sie sich selbst und ihre Arbeitsweise reflektieren können.

Komplettes Interview als pdf